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HFS-Zizers-Weiterbildung- Veto-Prinzip- Darstellung Prinzip als Landkarte

Das Veto-Prinzip®

wurde von Maike Plath entwickelt und über zwei Jahrzehnte in der Praxis erprobt. Ausgangspunkt und zentraler Aspekt des Ansatzes ist das persönliche Veto-Recht für alle Beteiligten. Dadurch wird eine gleichwürdige Kommunikations- und Arbeitskultur etabliert und die Entwicklung von Integrität (Ich-Stärke) ermöglicht. Das Veto-Prinzip® stellt zahlreiche Instrumente und Koordinaten zur Verfügung, mit Hilfe derer diese gleichwürdigen Räume aktiv und schrittweise gestaltet werden können. 
Der erste Teil der Ausbildung umfasst das Erlernen und Erproben von (Selbst-)Führung und ermöglicht systematisches Erfahrungswissen mit dem Veto-Prinzip®.


Was macht mich zu einer Führungsperson mit natürlicher Autorität? 
Wie erreiche ich, dass Menschen gerne mit mir kooperieren? 
Wie gelingt es, Geführte in Mitverantwortung zu bringen? 
Wie kann Vielfalt zum Wohle aller genutzt werden?


«Lebensglück und Selbstbestimmung lassen sich nicht über Anpassung und Unterwerfung herstellen, sondern nur über die Fähigkeit, in wechselnden Zeiten im Inneren stabil, autonom, tatkräftig und kooperativ zu bleiben. Und auf dieser Basis Führung zu übernehmen. Dies zu erreichen ist die derzeit größte Herausforderung. Und gleichzeitig die vielversprechendste und hoffnungsvollste.» Maike Plath

Datum
Start 24.September 2027

Anmeldeschluss
25.Juni 2027

Kosten
CHF 4'200.00
CHF 3'900.00 (Alumni)
CHF 3'600.00 (Frühbucher bis 30. November 2026)

Folgende Kosten sind nicht im Preis und der Organisation der Weiterbildung enthalten: Übernachtung und Verpflegung vor Ort.

Im Falle eines Rücktrittes von der Teilnahme an der Weiterbildung werden folgende Gebühren für die Stornierung erhoben:

  • bis 90 Tage vor Veranstaltungsbeginn: CHF 250.00 Bearbeitungs-Gebühr
  • bis 60 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 20% der Weiterbildungs-Kosten
  • bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 50% der Weiterbildungs-Kosten
  • weniger als 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 100% der Weiterbildungs-Kosten.

Die Stornierungsgebühr entfällt, wenn selbstständig ein Ersatz gefunden wird.

Veranstaltungsort
HFS Zizers

Programmleitung
Maike Plath, Berlin
Begründerin des Veto-Prinzips

Urs Eisenbart, St.Gallen
Supervisor und Coach


Veranstalter
Kooperation zwischen:

Höhere Fachschule für Sozialpädagogik (HFS Zizers)
Vetoinstitut


Hier anmelden 

  • Modul 1           24. – 26. September 2027
  • Modul 2          12. – 14. November 2027
  • Modul 3          21. – 23. Januar 2028
  • Modul 4          24. – 26.März 2028
  • Modul 5          19. – 21. Mai 2028

Jeweils Freitags 16.00 Uhr bis Sonntags 13.00 Uhr

Modul 1: Integrität als Grundlage für Führungsstärke

Du lernst, deine eigenen Bedürfnisse und Gefühle und die deines Gegenübers zu erkennen und zu berücksichtigen. Du trainierst deine Selbstwahrnehmung und aktivierst unausgeschöpfte Potenziale, die in dir schlummern. Du tauchst in deine Biografie ein und verstehst, was es heisst, deine Integrität als innovative und kraftvolle Motivationsgrundlage deines Handelns zu nutzen.

Modul 2: Körpersprache und symbolisches Kapital

Du lernst, in welchem Zusammenhang Körpersprache, soziale Konstruktion und Gestaltungsmacht stehen und durch welche Körpersprache Hoch- und Tiefstatuswirkung erzeugt wird. Du erkennst wie du in jeweils unterschiedlichen Kontexten selbstbestimmter kommunizieren kannst. Du erfährst, welche Führungstypen es gibt, zu welcher Typologie du unbewusst neigst und wie du sie konstruktiv überschreiben kannst. Du trainierst deine äussere sowie innere Haltung und bringst die beiden immer mehr in Einklang. Und stärkst damit dein Selbst-Bewusstsein und dein Bewusstsein für Andere.

Modul 3: Konstruktive Kommunikations- und Führungsstile

Du lernst, warum du von bestimmten Menschen getriggert wirst und wie du diese Erfahrung zu deinen Gunsten nutzen kannst. Du übst, in der Kommunikation mit Menschen, die du als schwierig erachtest, bei dir zu bleiben und unangenehme Reaktionen nicht zu scheuen oder zu unterdrücken. Du erkennest Projektionen und transformierst sie ins Konstruktive.

Modul 4: Konflikte

Du lernst, mit herausfordernden Situationen lösungsorientiert umzugehen. Du entwickelst deine eigene Resilienz und Strategien, diese zu erhalten. Du übst, in Konflikten besser auf dich selbst zu hören und deine Handlungsfähigkeit zu erhalten. Und du trainierst spielerisch, auch mal einen Konflikt eskalieren zu lassen um zu erleben, was dann passiert.

Modul 5: Initiieren und Moderieren von gleichwürdigen Räumen

Du spürst deinem eigenen Veto nach. Du fragst dich: Was will ich nicht, was will ich? Wie will ich das und was brauche ich dafür? Mit allen gelernten Instrumenten des Veto-Prinzips® teilen wir unsere Individualität in einem bestärkenden, positiven, geschützten Raum und erleben das gute Gefühl einer konstruktiven und kooperativen Gruppendynamik und wie wir diese als Führung in Gruppen und Teams selbst initiieren können.

Am Ende des Modul 1 gibt es ein Zertifikat, welches die Teilnahme an den 5 Modulen bestätigt. 
Das Zertifikat berechtigt zu Modul 2 der Ausbildung und damit zur Zertifizierung als Veto-Trainer*in.

Teil 1 der Ausbildung ist offen für alle Menschen, die sich mit dem Veto-Prinzip® auseinandersetzen möchten.
Die Ausbildung ist – unabhängig von beruflichen Abschlüssen – offen für alle Menschen, die lernen möchten, auf integre Weise ein Leben in Verantwortung für sich und andere zu führen. Sie richtet sich insbesondere an Personen, die in Führungsverantwortung sind, in eine Führungsposition oder ein neues berufliches Feld hineinwachsen wollen oder in ihrem privaten, beruflichen oder politischen Umfeld Resilienz und Verantwortung bei sich und anderen entwickeln und stärken möchten.

Was habe ich davon?

  • Ich kann in dieser Weiterbildung mich selbst und mein Potenzial besser kennenlernen und auf dieser Grundlage Selbstwert, Integrität und Resilienz entwickeln.
  • Ich lerne, meine Grenzen und Bedürfnisse wahrzunehmen, zu kommunizieren und dies auch bei
    anderen Menschen zulassen zu können. Ich kann dabei selbstbestimmt immer wieder entscheiden, bei welchen Themen und Prozessen ich weitergehen möchte und bei welchen nicht.
  • Ich erlebe, wie sich Solidarität und Gemeinschaft anfühlen können, wenn ich mich nicht anpasse, sondern aus meiner Integrität heraus handle.

Was haben Unternehmen und Organisationen davon?

  • Sie können steigenden Anforderungen an gelingende und konstruktive Kommunikation besser begegnen und spezifisch menschliche Fähigkeiten mit ihren Mitarbeitenden entwickeln. Dies führt zu mehr echter Innovation in allen Branchen und Kontexten.
  • Sie können Fachkräfte langfristig binden und sinnvoll einbinden.
  • Sie können die Resilienz und Flexibilität ihrer Organisationen stärken und das Wohlbefinden, die Gesundheit und damit auch die Motivation aller Beteiligten fördern.
  • Diversität und Multiperspektivität werden gefördert und Mitarbeitende befähigt, von der jeweils eigenen Perspektive aus selbstverantwortlich zu handeln.

Ziele und Ergebnisse

Folgende Kompetenzen und Fähigkeiten werden in der Weiterbildung reflektiert, trainiert und entwickelt:

  • Verantwortungsübernahme und Eigeninitiative: Produktiver Umgang mit Widerständen, Entscheidungen treffen und verantworten.
  • Kommunikation und kooperatives Handeln im Team: Bedürfnisse erkennen und aufgreifen, proaktiv und zielorientiert handeln, Vertrauen aufbauen und erhalten.
  • Konfliktfähigkeit: lösungsorientiertes Umgehen mit herausfordernden Situationen, Resilienz ausbilden und erhalten.
  • Zukunftskompetenzen: Konstruktiver Umgang mit Komplexität und Ambiguität, Ausbildung von Mut und Zuversicht, Handlungsfähigkeit herstellen.

Spätestens seit der Pandemie-Erfahrung und im Angesicht von Klimawandel und anderen kommenden Herausforderungen müssen wir einsehen, dass es keinen sicheren, vorhersehbaren Alltag gibt und dass die Welt, in der wir leben, komplex und mehrdeutig ist und sich in ständigem Wandel befindet.

In unseren Strukturen und Institutionen wurde den allermeisten von uns bisher vermittelt, dass wir durch Leistung und Anpassung an allgemein gültige Normen unser Lebensglück verbessern können. Dies ist nicht mehr der Fall. Denn bestehende Normen können der Komplexität und schnellen Wandelbarkeit unserer Welt nicht mehr standhalten.

Wir müssen verstehen, dass wir es nicht schaffen können, die Welt und unseren Alltag vollständig zu kontrollieren, um sicher leben zu können. Sicherheit gewinnen wir nur dadurch, dass wir lernen, in immer neuen, unbekannten und unvorhersehbaren Lebensumständen unsere eigenen Fähigkeiten zu stärken, in uns selbst zu vertrauen und auf dieser Basis mit anderen zu kooperieren. Genau das aber wurde den meisten von uns bisher systematisch aberzogen. Denn in vielen Schulen ging und geht es immer noch darum, die «Eins» zu bekommen, die nächste Prüfung zu bestehen und uns in diesem Anpassungssystem in Konkurrenz mit anderen zu begeben.

Was jetzt sinnvoll ist zu lernen, ist nicht, wie wir die nächste Prüfung bestehen – sondern wie wir konstruktiv damit umgehen, wenn wir durchfallen. Oder wenn die Prüfung plötzlich nichts mehr wert ist. Wir können lernen, Regie über unser Leben zu führen, auch wenn sich das Drehbuch unseres Alltags täglich ändert: Beruf. Beziehungen. Partnerschaften. Leben.

Schon sehr bald wird nicht mehr die grösste Anpassungsleistung oder die beste Note Erfolg und Lebensglück bringen, sondern die Fähigkeit sich selbst zu kennen, zuversichtlich auf krisenhafte Situationen zu reagieren, die eigenen Potenziale sinnstiftend einsetzen zu können und auf dieser Basis mit anderen zu kooperieren – in immer neuen, herausfordernden Situationen, zu denen es noch keine fertige Anleitung in der Schublade gibt, die uns Orientierung geben könnte.

Es wird Zeit, dass wir den Glauben daran und die konkreten Kompetenzen dafür entwickeln, nicht länger Opfer der sich ständig verändernden Umstände zu sein, sondern aktive Gestalter*innen unserer Welt zu werden – unserer Beziehungen, unseres Alltags und unserer gemeinsamen Zukunft.

Lebensglück und Selbstbestimmung lassen sich nicht über Anpassung und Unterwerfung herstellen, sondern nur über die Fähigkeit, in wechselnden Zeiten im Inneren stabil, autonom, tatkräftig und kooperativ zu bleiben. Und auf dieser Basis Führung zu übernehmen.

Dies zu erreichen ist die derzeit grösste Herausforderung. Und gleichzeitig die vielversprechendste und hoffnungsvollste.

Maike Plath, Erfinderin des Veto-Prinzips und Leiterin der Weiterbildung

Kontakt

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